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Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen rund um die Stadtwerke Passau und Ihre Produkte? Vielleicht finden Sie Ihre Antwort bereits in unseren folgenden FAQs (frequently asked questions).

Wie setzt sich eigentlich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis, den Sie als Kunde bezahlen, setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem reinen Energiepreis, den Netznutzungsentgelten sowie Steuern und gesetzlichen Abgaben. Der Energiepreis unterliegt den allgemeinen Marktspielregeln aus Angebot und Nachfrage und wird zwischen den Wettbewerbern an der Strombörse gehandelt. Der Energiepreis ist dabei der Teil, den der Stromlieferant, also die Stadtwerke Passau GmbH, für sein Produkt, die elektrische Energie, erhält. Die darin inbegriffenen Vertriebskosten werden bei den Stadtwerken Passau GmbH seit Jahren auf einem stabilen Niveau gehalten – somit können wir eine faire Preispolitik gewährleisten. Die Steuern und Abgaben sind keineswegs durch die Stadtwerke Passau beeinflussbar. Sie werden vom Gesetzgeber verabschiedet. Durch eine exorbitante Steigerung der gesetzlichen Abgaben in den vergangenen Jahren hat sich die Verteilung innerhalb der Stromkosten entscheidend verändert und somit dazu beigetragen, dass die Stromkosten seither gestiegen sind. Steuern und Abgaben bilden mit über 50% aktuell den größten Anteil am Strompreis. Der übrige Anteil an den Stromkosten entfällt auf die Netznutzungsentgelte (NNE), die die Stadtwerke Passau außerhalb des eigenen Netzes an die jeweiligen Netzbetreiber für die Benutzung ihrer Stromnetze und Messeinrichtungen abführen müssen.

    Wie hoch sind die Steuern & Abgaben 2018

    EEG-Umlage
    Die Einnahmen aus der EEG-Umlage fördern die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Betreiber von EEG-Anlagen erhalten für jede in das Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde Energie eine feste Einspeisevergütung von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB), die den Strom an der Börse vermarkten. Die Einnahmen der ÜNB reichen jedoch nicht aus, um ihre Ausgaben zu decken. Die Differenz zwischen dem Marktpreis und dem Vergütungspreis, den die Anlagenbetreiber erhalten, wird darum auf die Strom-Letztverbraucher umgelegt. Jedes Jahr zum Stichtag 15. Oktober wird die EEG-Umlage für das Folgejahr bekannt gegeben.

    Für das Lieferjahr 2019 (2018) ist die EEG-Umlage von den Übertragungsnetzbetreibern wie folgt festgesetzt worden: EEG-Umlage 6,405 ct/kWh (6,792 ct/kWh)

    KWK-Umlage
    Die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) dient zur Deckung der Förderung von Anlagen, die durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme eine effizientere Primärenergieausbeute erreichen. Für das Lieferjahr 2019 (2018) wurde von den Übertragungsnetzbetreibern folgende KWK-Umlage festgelegt: KWK-Umlage bis 1.000.000 kWh 0,280 ct/kWh (0,345 ct/kWh)

    Offshore-Umlage
    Durch die Offshore-Umlage werden die Kosten der Netzbetreiber für geleistete Entschädigungszahlungen aus der Haftungsverpflichtung für nicht betriebsbereite Netzanschlüsse bei Offshore-Windkraftanlagen verteilt.

    Für den Lieferzeitraum 2019 (2018) gilt folgende Offshore-Umlage: Offshore-Umlage für Strommengen von Letzverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle 0,416 ct/kWh (0,037 ct/kWh)

    AbLaV-Umlage
    Die in 2014 erstmalig umgesetzte AbLaV-Umlage basiert auf der bereits im Jahr 2012 in Kraft getretenen „Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten“. Mit dieser Verordnung wurden Regelungen getroffen, bei denen bestimmte Großverbraucher bei einer drohenden Instabilität des Stromnetzes kurzfristigen vom Netz gehen können und hierfür Vergütungen von den Übertragungsnetzbetreibern erhalten. Im Jahr 2016 wurde die AbLaV-Umlage ausgesetzt. Mit der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten vom 16. August 2016 (BGBl. I. S. 1984) wurde die Grundlage für eine Umlage nach § 18 neu erlassen. Die novellierte Verordnung ist zum 1. Oktober 2016 in Kraft getreten.

    Für das Lieferjahr 2019 (2018) von den Übertragungsnetzbetreibern folgende folgende AbLaV-Umlage festgesetzt: AbLaV-Umlage : 0,005 ct/kWh (0,011 ct/kWh)

    §19-Umlage
    Mit der in 2012 eingeführten Umlage gemäß §19 der Stromnetzentgeltverordnung (§19-Umlage) wird die Entlastung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten gesetzlich finanziert.

    Die Übertragungsnetzbetreiber haben die §19-Umlage für das Lieferjahr 2019 (2018) folgendermaßen festgelegt: §19-Umlage für Strommengen von Letzverbrauchern für die jeweils ersten 1.000.000 kWh je Abnahmestelle 0,305 ct/kWh (0,370 ct/kWh)

    Stromsteuer
    Eine Veränderung der Stromsteuer gab es zum 1. Januar 2019 nicht. Wie bereits in den Vorjahren ist von allen Letztverbrauchern der volle Stromsteuersatz in Höhe von 2,05 ct/kWh zu entrichten; eine eventuelle Steuerentlastung ist über das zuständige Hauptzollamt zu beantragen.

    Netznutzungsentgelte der Verteilnetzbetreiber
    Die Maßnahmen zur Sicherstellung des Netzbetriebes und eine voranschreitende Dezentralisierung der Erzeugungsstrukturen verursachen Kosten. Diese führen zum Teil zu deutlichen Steigerungen bei den Netznutzungsentgelten. Da diese Entgelte regional sehr unterschiedlich sind – abhängig vom jeweiligen Verteilnetzbetreiber – fallen diese Veränderungen jedoch sehr unterschiedlich aus und sind nicht pauschal anzugeben.

    Privilegierte Unternehmen
    Unternehmen des produzierenden Gewerbes können unter bestimmten Bedingungen Erleichterungen bei den Umlagen nach dem EEG, dem KWKG, der §19-StromNEV sowie bei der Stromsteuer und der Offshore-Haftungsumlage beantragen. Unternehmen, die große Strommengen abnehmen, können außerdem abweichend von den allgemeinen Netzentgelten ein reduziertes – individuelles – Netzentgelt vereinbaren, wenn sie ihre höchste Leistung nicht zum gleichen Zeitpunkt der Jahreshöchstlast des jeweiligen Netzes beziehen und dadurch das Netz weniger stark belasten.

    Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes
    Am 22.04.2015 ist eine Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) in Kraft getreten. Hiernach sind alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der EU-Kommission fallen, verpflichtet, ein Energieaudit durchzuführen. Alternativ ist auch die Einführung eines Energiemanagementsystems möglich.

      Welche Arten von Stromzählern gibt es und welchen habe ich?

      Welche Arten von Stromzählern es gibt, erfahren Sie hier:

      Standard-Eintarifzähler*
      Die meisten Haushalte verfügen heute über einen sogenannten Eintarifzähler zur Messung des Stromverbrauchs. Der Eintarifzähler zeichnet auf, welche Strommenge gemessen in Kilowattstunden abgenommen wird. Der Verbrauch wird unabhängig von der Tageszeit erfasst. Eintarifzähler werden mit dem Kürzel HT gekennzeichnet.

      Mehrtarifzähler*
      Ein Mehrtarifzähler ermittelt die verbrauchten Energiemengen zu Hochtarif- und Niedertarifzeiten (HT und NT). Vor allem in der Vergangenheit wurde zwischen Tag- und Nachtstrom durch Zweitarifzähler aufgrund von Preisvorteilen bei Nachtstrom unterschieden. Ein Zweitarifzähler verfügt darum über zwei Zählwerke.

      Stromzähler mit Smart-Meter-Funktionen
      Ein sogenannter Smart-Meter, auch intelligenter Zähler genannt, erfasst, speichert und überträgt alle Verbrauchsdaten elektronisch. Die digitalen Zähler zeigen Verbrauchsmengen und Verbrauchszeiten an, zeichnen die Daten auf und übermitteln sie direkt an den Messdienstleister. Über ein zusätzliches Display in der Wohnung oder eine Online-Anwendung kann der Verbraucher erkennen, wie viel er wann verbraucht.

      Stromzähler mit Zwei-Richtungs-Messung*
      Ein Zweirichtungszähler misst den in beide Richtungen fließenden Strom. Dies ist zum Beispiel für Betreiber einer Photovoltaikanlage wichtig, da sie sowohl den bezogenen als auch den eingespeisten Strom erfassen müssen.

      *Dieser Zähler kann entweder ein Zähler mit Rollenlaufwerk oder ein elektronischer Zähler sein.

        Ich möchte Kunde der Stadtwerke Passau GmbH werden. Wer kündigt bei meinem alten Stromlieferanten?

        Die Kündigung des bestehenden Vertrages mit Ihrem jetzigen Versorger übernehmen wir für Sie. Wir kümmern uns auch um die Formalitäten des Netznutzungsvertrages mit Ihrem Netzbetreiber.

        Kündigungsvollmacht Strom und/oder Kündigungsvollmacht Gas

          Wie lange dauert es, bis ich von den Stadtwerken Passau versorgt werde?

          Wir bearbeiten Ihren Vertrag natürlich so schnell wie möglich. Die einheitlich in Deutschland festgelegten Wechselprozesse dauern allerdings etwas, so dass wir Sie in max. 6 – 8 Wochen nach Auftragserteilung mit Strom versorgen können.

            Kostet mich der Wechsel etwas?

            Bei einem Wechsel zu den Stadtwerken Passau entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. Unser Preis ist ein Komplettpreis, d. h. sämtliche Steuern und Abgaben (z. B. Netzgebühren) sind enthalten.

              Kann meine Stromversorgung bei einem Wechsel unterbrochen werden?

              Nein, durch den Wechsel des Stromversorgers kann es zu keiner Unterbrechung kommen. Ihre Stromversorgung ist auch bei einer Terminverschiebung oder einer Verzögerung gesetzlich gesichert, so dass Sie in keinem Fall darauf verzichten müssen.

                Bleibt meine Zählernummer auch nach dem Lieferantenwechsel gleich?

                Der Zähler ist in der Regel Eigentum des örtlichen Netzbetreibers. Die Stadtwerke Passau zahlen diesem für die Durchleitung des Stroms durch sein Stromnetz eine sogenannte Netznutzungsgebühr. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, uns Ihre Zählerstände regelmäßig mitzuteilen. Die Stromzählernummer bleibt demnach gleich, es sei denn der Zähler wird aufgrund eines Defektes ausgewechselt.

                  Welche Vorteile bietet die Erdgas- gegenüber der Ölheizung?

                  Erdgas kommt per Leitung zu Ihnen ins Haus, Sie müssen sich nicht um eine Bevorratung wie bei Öl oder Holz kümmern und Sie sparen sich den Platz für die Bevorratung, so dass Sie den entsprechenden Raum anderweitig nutzen können. Darüber hinaus verbrennt Erdgas mit geringerem CO2-Ausstoß.

                  Der Transport von Erdgas erfolgt über ein Leitungssystem, so dass der Schadstoffausstoß für den Transport vermieden wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die so genannten Brennwertgeräte so klein sind, dass sie selbst in einer Nische im Wohnraum untergebracht werden können.

                  Darüber hinaus arbeiten Brennwertgeräte mit sehr hohen Wirkungsgraden, so dass die Energie optimal ausgenutzt werden kann.

                    Wie sicher ist Erdgas?

                    Wurde Ihre Erdgasheizung von einem Fachmann montiert, so können Sie davon ausgehen, dass der Handwerker mit entsprechender Sorgfalt die Installation vorgenommen hat. Darüber hinaus wird von uns nach der Installation eine Gasdruckprüfung vorgenommen, welche prüft, ob das Leitungsnetz sorgfältig abgedichtet wurde. Erdgas ist eigentlich geruchsneutral. Damit man ein ggf. auftretendes Leck jedoch gleich bemerkt, ist das Gas mit einem Geruchsstoff versehen. Er stinkt recht penetrant nach faulen Eiern. Dies dient Ihrer Sicherheit. Bemerken Sie den Geruch, dann heißt es Fenster öffnen und Ihren Netzbetreiber über den Gasgeruch informieren. Die Störungsstelle der Stadtwerke für das Erdgasnetz der Stadtwerke Passau GmbH, Regensburger Str. 29, 94036 Passau ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr besetzt. Für Gas-Störungen wurde eine separate Hotline eingerichtet, die Telefonnummer 0851 6069.

                      Was tun bei Gasgeruch?

                      Bemerken Sie den Geruch, dann heißt es Fenster öffnen und Ihren Netzbetreiber über den Gasgeruch informieren. Die Störungsstelle der Stadtwerke für das Erdgasnetz der Stadtwerke Passau GmbH, Regensburger Str. 29, 94036 Passau, ist 24 Stunden an allen Tagen der Woche besetzt. Sie erreichen sie unter der Rufnummer 0851 6069.

                        Wie erfolgt die Umrechnung von Kubikmetern (m³) in Kilowattstunden?

                        Erdgas wird am Zähler in Kubikmetern (m³) nach seinem Volumen gemessen und dann rechnerisch auf Basis des Regelwerks des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), Arbeitsblatt G 685, in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet. Dabei spielt der Energiegehalt des Naturproduktes Erdgas im Abrechnungszeitraum sowie der an der Abnahmestelle vorhandene tatsächliche Druck eine Rolle. Wie die genaue Umrechnung erfolgt, wird Ihnen auf unserer Abrechnung immer erläutert oder Sie wenden sich an unsere MitarbeiterInnen vom Servicezentrum, die Ihnen Ihre Fragen unter der Rufnummer 0851 560-490 gerne beantworten.

                          Wie kann ich günstiger Gas beziehen

                          Kontaktieren Sie uns und wechseln Sie einfach zu unseren Sondertarif Erdgas+.

                            Wie ist die Wasserqualität in Passau

                            Das Trinkwasser der Stadtwerke Passau GmbH wird permanent durch chemische und biologische Analysen überwacht und kann bedenkenlos getrunken werden. Generell ist Trinkwasser in Deutschland eines der bestüberwachten Lebensmittel überhaupt. Die genaue Zusammensetzung unseres Trinkwassers hier in Passau können Sie unserer Trinkwasseranalyse entnehmen, die Sie hier einsehen können.

                              Ist Leitungswasser zur Zubereitung von Babynahrung geeignet?

                              Das Trinkwasser ist für Zubereitung von Babynahrung bei gesunden Babys geeignet. Sollten Überempfindlichkeiten auf einzelne Stoffe bei einem Kind bekannt sein, so ist die Verwendung des Trinkwassers zur Zubereitung von Babynahrung mit dem Hausarzt abzustimmen.

                              Bei der Eignung von Wasser für die Zubereitung von Babynahrung ist die Nitrat-konzentration von entscheidender Bedeutung. Das Trinkwasser im Netzgebiet der Stadtwerke Passau GmbH liegt unter dem von der EG-Trinkwasserrichtlinie vom 3.11.1998 geforderten Grenzwert für Nitrat von 50 mg/l.

                                Wo kommt unser Trinkwasser her?

                                Die Stadtwerke Passau fördern das Trinkwasser auf der Insel Soldatenau, wo es über Brunnen aus dem Grundwasserbegleitstrom des Inns entnommen wird – um die hohe Qualität des Wassers zu erhalten, ist es daher auch nicht erlaubt, die Insel zu betreten. So können wir direkte Grundwasserbelastungen ausschließen.

                                  Muss man Wasser zur Verbesserung filtern?

                                  Das Trinkwasser in unserer Region ist von Natur aus gefiltert, da es auf dem Weg zu unseren Brunnen viele Kilometer durch reinigende Bodenschichten fließt. Natürlich stellen wir durch regelmäßige Analysen sicher, dass Abweichungen sofort festgestellt werden. In Spitzenzeiten pumpen wir übrigens bis zu 18.000 Kubikmeter Wasser pro Tag ins Passauer Netzgebiet. Dabei überwinden wir für Sie tiefe Flusstäler und hohe Bergrücken – die Stadtwerke Passau sind ein Partner, auf den Sie sich auch bei der Versorgung mit Trinkwasser verlassen können.

                                    Was ist bei einem Rohrbruch zu tun?

                                    Bei einem Rohrbruch außerhalb des Hauses verständigen Sie bitte umgehend die Störungsstelle der Stadtwerke. Diese ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr besetzt. Sie erreichen sie unter der Rufnummer 0851 6069. Bei einem Rohrbruch innerhalb des Hauses stellen Sie bitte das Wasser über den Haupthahn im Keller gleich hinter der Wasseruhr ab, damit die Wohnung nicht überflutet wird. Dann müssen Sie einen Installateur beauftragen, der diesen Rohrbruch für Sie behebt.

                                      Ihr persönlicher Kontakt:
                                      Zentrale:0851 560-0
                                      Tarifberatung Energie und Wasser:0851 560-490
                                      Technische Fragen Energie und Wasser:0851 560-495
                                      Internet, Telefonie, TV:0851 560-392
                                      Busse:0851 560-412
                                      Parkhäuser:0851 560-462
                                      Erlebnisbad und Saunawelt:0851 560-260
                                      Hafen:0851 560-461